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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Aufgrund bestätigter Coronavirus-Infektionen im Landkreis und der Stadt Freital schließen wir unsere Geschäftsstelle für den allgemeinen Kundenverkehr.

Gern können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Telefon:0351 6503830
E-Mail:info@ggaz.de
WhatsApp: 0172 3503328
Telegram:0172 3503328
Kontakt: Formular

In dringenden Ausnahmefällen und nach telefonischer Vereinbarung werden wir gegebenenfalls in persönlichen Kundenkontakt treten.

Unsere allgemeinen Sprechzeiten fallen ab Dienstag, den 17. März 2020 bis auf weiteres aus!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Thomas Vogt
Vorstandsvorsitzender

 

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Gravierende Veränderungen bei Medienkonsum und Kaufverhalten

Aktuelle Studie zu Auswirkungen von Corona in Deutschland

Niemals zuvor in der jüngeren Geschichte gab es weltweit und in Deutschland gleichzeitig so viele Veränderungen und Einschnitte wie seit Ausbruch der Corona-Pandemie: Gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und natürlich auch im Gesundheitswesen. Die Auswirkungen auf den Markt für Consumer Electronics und Home Appliances gibt die aktuelle repräsentative Studie der gfu wieder, bei der in der ersten Aprilwoche 2020 eintausend Personen in Deutschland online befragt wurden.

Unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Marktsegmenten

Die durch die Pandemie hervorgerufenen wirtschaftlichen Veränderungen sorgen für Verunsicherungen bei den Konsumenten und führen in der Folge der geschlossenen Geschäfte auch zu Verschiebungen bei den Kaufabsichten – wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung in den Marktsegmenten der Consumer Electronics und Home Appliances Branche.

So gab es deutlich mehr vorgezogene oder nicht geplante Käufe von IT-Produkten wie beispielsweise Notebooks, Tablet-PCs und PC-Monitore. Dies geht sicher auf die Schließung der Schulen und dem damit verbundenen Homeschooling sowie den höheren Anteil an Homeoffice-Nutzung zurück. So arbeiten 21 Prozent der Berufstätigen unter den Befragten derzeit ausschließlich vom Homeoffice aus, knapp 18 Prozent wechseln zwischen Homeoffice und Büro beim Arbeitgeber. Auch das Kaufverhalten für Produkte mit erhöhtem Frei-zeitnutzen hat sich verändert: So sind die vorgezogenen Käufe von E-Readern um 40 Prozent höher als die verschobenen Käufe, bei Spielkonsolen sind es 14 Prozent.

Auch im Segment der Kühl-/Gefrierkombinationen und bei Gefriergeräten gab es viele vorgezogene Käufe: Besonders auffallend ist hier, dass 86 Prozent der Befragten sogar ein größeres Gerät gekauft haben als ursprünglich geplant. Die Ursache dafür ist sicher, dass viele Käufer eine verstärkte Bevorratung von Lebensmitteln sicherstellen möchten. Im Segment der Smartphones ist die Entwicklung dagegen negativ, da die verschobenen Käufe mehr als dreimal so hoch sind wie die vorgezogenen Käufe. Dies hängt sicher auch damit zusammen, dass viele Käufe mit einem Vertrag eines Netzbetreibers gekoppelt sind. Der Abschluss solcher Verträge ist aktuell aufgrund der geschlossenen Geschäfte nur online möglich.

Keine extremen Zuwächse bei Online-Käufen – aber deutlich mehr Online-Recherche

Geschlossene Geschäfte müssten eigentlich dafür sorgen, dass viel Konsum in Online-Plattformen abwandert. 17 Prozent der Befragten geben auch an, dass sie aktuell mehr Dinge des nicht alltäglichen Bedarfs online kaufen. Dem gegenüber stehen nur rund sechs Prozent, die aktuell eher weniger online kaufen. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) sagen allerdings, dass sich ihr Online-Kaufverhalten nicht verändert habe. Was sich allerdings deutlicher verändert hat, ist die Recherche über Produkteigenschaften und Preise im Internet. 57 Prozent der Käufer von Kühl-/Gefrierkombinationen, 56 Prozent der Käufer von E-Readern und rund 39 Prozent der TV-Käufer, geben an, dass sie im Zusammenhang mit ihrer Kaufabsicht verstärkte Recherche im Internet betrieben haben – was naheliegend ist, denn die Beratung im Fachhandel war aufgrund geschlossener Geschäfte nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Internet und Telefon gewinnen mehr an Bedeutung in der Freizeit

Verstärkte Online-Aktivität gibt es aber nicht nur im Zusammenhang mit Preisrecherchen: Nach Veränderungen in ihrem Freizeitverhalten befragt, gaben rund 54 Prozent an, dass sie nun häufiger im Internet unterwegs sind, 45 Prozent telefonieren häufiger, 42 Prozent sehen mehr lineares Fernsehen, 36 Prozent nutzen häufiger Streaming-Plattformen und Mediatheken. Doch nicht nur Schreibtisch und Sofa werden häufiger für Freizeitaktivitäten genutzt – mehr Zeit wird auch für Kochen & Backen (37 Prozent), Aufräumen (37 Prozent), Putzen (29 Prozent) und Renovieren (23 Prozent) aufgewendet. Mehr Zeit für das Lesen von Büchern und Zeitschriften finden 30 Prozent, für Aktivitäten mit der Familie 28 Prozent.

Nachrichten gefragter denn je – vielfältige Nutzung der TV-Geräte

Die Entwicklungen durch Corona verstärken auch das Interesse der Menschen an Nachrichten. Die größten Zuwächse verzeichnen hier das Internet und der TV, bei welchen gut 68, beziehungsweise 67 Prozent, der Befragten angaben, dass sie es häufiger oder viel häufiger als sonst zur Information über aktuelle Ereignisse nutzen. Ebenfalls ein deutlich positiver Trend ist bei Radio (39 Prozent), Zeitungen und Zeitschriften (26 Prozent) sowie Podcasts (13 Prozent) erkennbar, auch wenn die Zuwächse geringer ausfallen als bei Internet und TV. Der TV ist allerdings nicht nur Nachrichtenlieferant, sondern wird in Corona-Zeiten für viele auch noch stärker zum vielfältigen Unterhaltungsmedium. Weil Kinos geschlossen sind, findet das Kino eben zuhause statt. Insgesamt 15 Prozent der Haushalte haben Corona-bedingt kostenpflichtige Verträge für Filme, Dokumentationen und Serien abgeschlossen. Elf Prozent sagen, dass sie aufgrund der aktuellen Gegebenheiten zusätzlich zu einem bereits bestehenden Streaming-Vertrag ein weiteres Abo abgeschlossen haben, vier Prozent der Befragten geben an, dass sie jüngst erstmalig einen Vertrag mit einem Streaming-Anbieter abgeschlossen haben.

Fazit und weitere Entwicklung

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, bilanziert zur Studie: „In allen Segmenten des Consumer Electronics und Hausgeräte-Markts kann man erkennen, dass geplante Anschaffungen verschoben werden. Auch wenn die gegenwärtige Situation für viele Befragte mit wirtschaftlichen und anderen Unsicherheiten verbunden ist, gibt es Zuversicht für die Zeit nach der Krise: Aufgrund der Attraktivität und des hohen Kundennutzens der Geräte ist nach Überwindung der Pandemie wieder mit einer deutlichen Marktbelebung zu rechnen. Der nicht extrem gestiegene Anteil der Online-Käufe belegt das Vertrauen der Konsumenten in die Beratungs-Kompetenz des stationären Handels. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Gesellschaft krisenbedingt mehr zusammengerückt ist.“

Dazu die Zahlen aus der Studie: Fast zwei Drittel (65 Prozent) sagen, dass die Gesellschaft krisenbedingt enger aneinandergerückt ist. Auch längerfristige weltwirtschaftliche Veränderungen prognostiziert fast die Hälfte (48 Prozent) durch die Zustimmung zu der Aussage, die aktuell gemachten Erfahrungen werden dazu führen, dass zukünftig wieder mehr Produktion von Fernost zurück nach Europa verlagert wird.

 

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Suchtgefahr oder Segen? – Digitaltechnik in der Corona-Krise

Die Corona-Krise ist eine Sternstunde der Digitaltechnik: Das Internet ist Informationsquelle und Verbindung zur Arbeit, Streamingdienste bieten Ablenkung, und Computerspiele beschäftigen Kinder, die kaum vor die Tür dürfen. Doch ist das nicht gefährlich? Das kann sein, sagt Prof. Bert te Wildt, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen (Bayern). Doch selbst für den Suchtexperten überwiegen gerade die positiven Aspekte von Netz und Co.

„Ich beschäftige mich beruflich hauptsächlich mit den negativen Folgen des Internets“, sagt te Wildt. „Ich glaube aber, dass das Internet zu diesen Zeiten eine absolute Hochzeit erleben wird, und das hoffentlich vor allem auf positive Weise.“ Das reiche vom Webcam-Telefonat für Blickkontakt zu den Liebsten über Online-Fortbildungen bis zum Koch-Tutorial. „Wir werden hoffentlich irgendwann sagen können, dass die digitalen Medien ein wahrer Segen in der Krise waren.“

Allerdings steigen durch die intensive Nutzung unter besonderen Umständen auch die Risiken: „Ich bin schon besorgt, dass die Zahl der Internetsüchtigen stark steigen könnte“, so der Experte. Gefährdet seien zum Beispiel alleinlebende Erwachsene. Bei Männern sieht te Wildt zudem die Gefahr einer Pornografie-Sucht. Und bei nicht ausgelasteten Jugendlichen droht vielleicht eine Computerspiel- oder Social-Media-Sucht.

Was kann davor schützen? „Es ist jetzt mehr denn je wichtig, sich zu disziplinieren und sich nicht komplett gehen zu lassen“, erklärt te Wildt. Das betreffe nicht nur den digitalen Konsum, sondern auch andere Lebensbereiche – Alkohol- oder Tabakkonsum etwa. „Wer jetzt anfängt, in negative Gewohnheiten und Rituale abzustürzen, kommt da in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich auch nicht mehr raus.“

Um das zu verhindern, rät der Experte dazu, positive – und analoge – Rituale zu etablieren. Vielleicht lässt sich die erste und letzte Stunde des Tages komplett ohne Digitaltechnik verbringen? Familien können auch die Brettspiele wieder auspacken. Und eventuell lässt sich eine feste Vorlesestunde oder ein displayfreies Familienessen vereinbaren. „Es ist jetzt ausschlaggebend, sich zu fragen, was man will und was einem guttut.“

 

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Das Handy als Geheimwaffe im Kampf gegen das Coronavirus?

Es klingt bestechend: Das Handy soll zum Mitstreiter gegen das Coronavirus werden. Wer Kontakt hatte zu einem Infizierten, könnte über die Standortdaten seines Mobiltelefons ermittelt und informiert werden. Im ersten Anlauf ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit der Idee gescheitert. Aufgegeben hat er sie noch nicht. Das Thema soll nun bei den Beratungen nach Ostern eine Rolle spielen – wenn es um „eine Zeit nach Corona“ geht, in der der Kampf gegen das Virus anhält, die Einschränkungen aber gelockert werden.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gäbe es viel Rückhalt für solche Überlegungen: 50 Prozent sagten, sie hielten die Ortung von Kontaktpersonen von Infizierten für sinnvoll. 38 Prozent fänden das unangemessen. 12 Prozent machten keine Angaben.

Welche Ortungsdaten kann man von Smartphones überhaupt bekommen?

Es gibt im Kern zwei Wege, Informationen über die Position eines Mobiltelefons zu kommen: darüber, in welche Funkzelle es eingebucht ist – also welche Masten Daten übermitteln – , und über Satelliten-Systeme zur Positionsbestimmung wie GPS oder Galileo.

Was davon ist präziser?

Die Satelliten-Ortung ist auch in der Verbraucher-Version bis auf wenige Meter genau. Durch den Datenschutz in den beiden Smartphone-Betriebssystemen – Googles Android und dem iOS von Apples iPhones – ist der Zugriff auf den GPS-Chip aber nur mit Zustimmung des Nutzers möglich. Deshalb ist die gangbarste Lösung dafür eine App, bei der Verbraucher freiwillig ihre Positionsdaten freigeben.

Und wie sieht es mit der Genauigkeit der Funkzellen-Daten aus?

In einer Funkzelle kann man die ungefähre Position eines Telefons am Abstand zu Sendemasten bestimmen. Allerdings geht das selbst in Innenstädten mit dicht gesäten Antennen nach Angaben von Experten bestenfalls auf etwa 50 Meter genau. In Vororten oder auf dem Land ist das Ergebnis noch weniger präzise. Die Methode wäre damit viel zu ungenau, um Annahmen über eine Ansteckungsgefahr zu treffen. Zudem speichern die Anbieter aktuell nur anonymisierte Positionsdaten.

Sobald ein Telefon eine Funkzelle verlässt, verfallen die Informationen, die einem konkreten Nutzer zugeordnet werden können.

Will man sie erheben, müssten die Systeme erst umprogrammiert werden.

Würde man jede Kontaktperson sammeln?

Nein. Man müsste die Ergebnisse sinnvoll eingrenzen. „Man kann nach Überschneidungen suchen, wie oft und wie lange jemand an der gleichen Stelle wie jemand anderes war“, sagt Fabian Theis, der sich am Münchner Helmholtz Zentrum mit der mathematischen Modellierung biologischer Prozesse beschäftigt. Diese Informationen könne man mit Geoinformationsdaten abgleichen – um etwa herauszufinden, ob an diesem Ort ein Café oder ein Park ist.

Ist das alles wirklich nötig?

Es gibt hier widerstreitende Interessen. Bisher haben Bund und Länder zur Eindämmung des Coronavirus auf Blankomaßnahmen gesetzt: Für alle greifen mehr oder weniger die gleichen Regeln, mit gewissen Unterschieden zwischen den Ländern. Aber grundsätzlich gilt zum Beispiel, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit höchstens einer anderen Person, die nicht im gleichen Haushalt lebt, gestattet ist. Die Auflagen sollen sowohl die Möglichkeiten zur Weitergabe des Virus als auch zur Ansteckung verringern.

Wenn man die Zahl potenziell infizierter Menschen stärker eingrenzen könnte – etwa über die Nutzung von Handydaten -, wäre die Lockerung der Regeln für andere womöglich weniger riskant. Politik und Gesellschaft müssen Datenschutz und Bewegungsfreiheit gegeneinander abwägen. Es gibt aber auch ganz andere Überlegungen, etwa eine starke Ausweitung an Tests oder mehr Vorsicht bei Risikogruppen und mehr Bewegungsfreiheit für andere.

Welche Daten übergab die Telekom bereits dem Robert-Koch-Institut?

Das waren anonymisierte Daten, die ausschließlich Rückschlüsse darüber erlauben, wie viele Telefone sich in welchen Gebieten bewegt haben. Das RKI erhofft sich davon Erkenntnisse darüber, ob die bisherigen Maßnahmen funktionieren.

Wie stehen Datenschützer dazu?

Die Weitergabe der anonymisierten Telekom-Informationen stufte der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber als rechtskonform ein.

Zugleich mahnte er: „Ich sehe, dass in anderen Staaten während der Corona-Pandemie der Datenschutz teilweise vernachlässigt wird.“ In Deutschland ließen sich alle Lösungen aber auch grundrechtskonform gestalten. Kelber gab auch zu bedenken: „Bisher fehlt jeder Nachweis, dass die individuellen Standortdaten einen Beitrag leisten könnten, Kontaktpersonen zu ermitteln. Dafür sind diese viel zu ungenau.“

Wie machen es andere Länder?

Das israelische Gesundheitsministerium ließ eine App entwickeln, mit deren Hilfe Nutzer über den Kontakt mit Coronavirus-Infizierten informiert werden sollen. Sie unterrichtet Nutzer, wenn sie sich in den 14 Tagen vor einem positiven Coronavirus-Test in der Nähe eines infizierten Menschen aufgehalten haben. Die App verfolgt die Standorte der Nutzer und gleicht sie mit den Informationen des Gesundheitsministeriums ab. Israel erlaubt dem Geheimdienst auch den Einsatz von Überwachungstechnologie, die sonst zur Terrorbekämpfung dient. Nach Medienberichten geht es um Handyüberwachung Erkrankter.

Auf Apps mit GPS-Zugang setzen auch Singapur und Österreich. Südkorea übermittelt an Smartphones sogar Informationen über Alter, Geschlecht und letzten Aufenthaltsort von Infizierten in der Nähe. China setzt auf sein System sozialer Kontrolle, das unter anderem mit Gesichtserkennung funktioniert.

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Bildungsministerium öffnet Schul-Cloud wegen Corona-Krise

Die deutsche Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) wird künftig deutlich mehr Schulen zur Verfügung stehen als zuvor. Das kündigten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und das HPI am Freitag in Berlin an und bestätigten damit einen Bericht des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Zur schnellen Unterstützung der Schulen in der Corona-Krise werde die Schul-Cloud für alle Schulen geöffnet, die kein vergleichbares Angebot des Landes oder Schulträgers nutzen können. „In diesen Wochen der Schulschließungen müssen wir alle Ressourcen mobilisieren, damit der Unterricht zumindest teilweise stattfinden kann“, sagte Karliczek.

Am Donnerstag hatte sich das Bundesbildungsministerium mit den Bundesländern darauf geeinigt, 100 Millionen Euro aus dem fünf Milliarden Euro schweren Digitalpakt Schule für den Ausbau von Online-Angeboten und Lernplattformen im Netz zu verwenden. Als Reaktion auf die Notsituation soll das Geld aber nicht nur für die technische Infrastruktur fließen, sondern auch für die Lerninhalte.

Soforthilfen stünden nun auch für eine Kooperation der HPI Schul-Cloud mit der Wikimedia Deutschland e. V. und der edu-sharing.net e. V. bereit, teilte das HPI mit. Beide Vereine sind Mitglieder des Bündnis Freie Bildung und werden die Einbindung von Lerninhalten in den Lernstore der Schul-Cloud betreuen.

Die Cloud des HPI wird bislang von 128 Schulen mit einem Schwerpunkt auf den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bundesweit und im Ausland genutzt.

Nun können auch die Einrichtungen mitmachen, die keine MINT-Schule sind. Als Niedersächsische Bildungscloud, Schul-Cloud Brandenburg und Thüringer Schulcloud wurden außerdem landesweite Lösungen an jeweils mehr als 40 Schulen aller Schulformen und Bildungseinrichtungen im Unterrichtseinsatz erprobt. Dort werden die Cloud-Lösungen jetzt auch außerhalb des Pilotprojektes ausgerollt.

„Wir werden den Einführungsprozess dafür deutlich verkürzen, um alle interessierten Schulen so schnell wie möglich anzuschließen und über die Lernplattform Lernen.cloud Einführungskurse und Best-Practice-Lehrbeispiele anbieten“, versprach Professor Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts und Leiter des HPI Schul-Cloud-Projekts. „Vielleicht können wir der Krise auf diese Weise auch etwas Positives abgewinnen, in dem wir die digitale Schulbildung voranbringen.“

Als moderne digitale Lernumgebung könne die Schul-Cloud zu jeder Zeit und an jedem Ort genutzt werden. „Auch in Zeiten von Schulschließungen kann in der HPI Schul-Cloud weiterhin gemeinschaftlich an Dokumenten, Projekten oder Hausaufgaben gearbeitet werden und der Unterricht muss nicht zum Erliegen kommen“, betonte Meinel.

 

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Phoenix weitet Corona-Berichterstattung aus – Untertitel für Hörgeschädigte

RKI-Pressekonferenz täglich in voller Länge live

Der öffentlich-rechtliche Ereigniskanal Phoenix kündigt die Ausweitung seiner Berichterstattung über die Corona-Pandemie an. Zudem bietet der Sender für Hörgeschädigte Live-Untertitel zu den Pressekonferenzen des RKI über die Videotext-Seite 777 an.

Phoenix weitet seine Berichterstattung über die Corona-Pandemie aus: Wie bisher schon zeigt Phoenix weiterhin die werktägliche Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie jeweils um 10 Uhr live und in voller Länge. Darüber hinaus werden die Pressekonferenzen ab sofort täglich um 14.30 Uhr in voller Länge wiederholt, um dem gestiegenen Informationsbedürfnis in der Bevölkerung zu entsprechen. Ausschnitte der Pressekonferenzen zeigt der Ereigniskanal ferner in „Phoenix der Tag“ um 17.30 Uhr und um 23.00 Uhr.

Um auch Hörgeschädigten den Zugang zu den aktuellen Informationen des Robert-Koch-Instituts zu erleichtern, sendet Phoenix die Pressekonferenzen des RKI ab sofort mit Live-Untertiteln. Die Untertitel können über die Videotext-Seite 777 hinzugeschaltet werden.

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Einige TV-Sendungen wegen Coronavirus ab sofort ohne Studiopublikum

(dpa) – „Anne Will“, „das aktuelle sportstudio“, die „NDR Talk Show“ und eine Reihe von anderen Sendungen im deutschen Fernsehen finden ab sofort vorübergehend ohne Zuschauer im Studio statt. Grund ist die Sorge vor dem Coronavirus, wie das ZDF und der Norddeutsche Rundfunk am Mittwochabend mitteilten. So wird am Samstag zum ersten Mal „das aktuelle sportstudio“ aus Mainz ohne Publikum gesendet. „Im ZDF-Hauptstudio in Berlin wird die Talkshow „maybrit illner“ und das „ZDF-Morgenmagazin“ bis auf Weiteres ohne Publikum produziert.“

Auch der NDR reagiert „auf die fortschreitende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus“, wie der Sender am Mittwochabend mitteilte.

Die Maßnahme gelte sowohl für Sendungen, die auf dem NDR-Gelände produziert werden, etwa die „NDR Talk Show“ und „extra 3“, als auch für Auftragsproduktionen wie „Anne Will“ und „Gefragt, Gejagt“.

Der Besucherverkehr an den Standorten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg werde stark beschränkt. „Der Sendebetrieb im Fernsehen, im Hörfunk und online wird dadurch absehbar nicht eingeschränkt.“ Auch die Besucherführungen im ZDF-Sendezentrum in Mainz und im ZDF-Hauptstadtstudio wurden laut Mitteilung eingestellt. Andere öffentlich-rechtliche Sender berieten noch über mögliche Maßnahmen.

Bei Günther Jauchs RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“ wird unterdessen vorerst weiter mit Publikum geplant. „Wir beobachten die Lage aber stetig“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Das Studio in Hürth hat 216 Zuschauerplätze. Man werde alle denkbaren Weisungen der Gesundheitsbehörden selbstverständlich umsetzen.

„Solange halten wir uns bei den RTL-Shows mit Publikum an die empfohlenen Präventionsmaßnahmen wie: Aktive Information der Kandidaten und Kandidatinnen über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene.“

Auch ProSieben und Sat.1 gingen am Mittwoch davon aus, das Publikum vorerst nicht außen vor zu lassen. „Wir setzen bei allen Produktionen die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes um. Und achten auf die Vorgaben der jeweiligen Gesundheitsministerien“, sagte eine Sprecherin von ProSiebenSat.1 der dpa. „Wir rufen Mitarbeiter und Zuschauer aktiv auf, sehr auf die hygienischen Vorschriften zu achten. Unsere Produzenten haben an vielen Produktionsorten natürlich Desinfektionsmittel für Team und Zuschauer. Und natürlich produzieren wir aktuell keine Show mit mehr als 1000 Zuschauern.“

Die nächste Ausgabe der ARD-Show „Verstehen Sie Spaß?“, ein SWR-Produkt, soll voraussichtlich am 4. April produziert werden. „Es handelt sich um eine Live-Sendung in einem Studiosaal mit maximal 480 Zuschauern“, erläuterte eine Sendersprecherin. „Es werden alle empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt – wie beispielsweise die Aufstellung von geeignetem Desinfektionsmittel an den Eingängen und auf den Toiletten.“ Der SWR beobachte die aktuelle Entwicklung sehr genau.

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Individuelle Jugendschutzeinstellungen jetzt auch für Sky Go

Sky Kunden erhalten weitere Einstellungsoptionen für die mobile App Sky Go. Die im vergangenen Jahr auf allen Sky Q Plattformen und dem Sky+ Receiver eingeführte Option, die Jugendschutz-Einstellungen individuell nach persönlichen Bedürfnissen anzupassen, ist künftig auch für Sky Go verfügbar, wie Sky heute mitteilte.

Auch bei Sky Go haben Kunden haben nun die Wahl aus drei verschiedenen Optionen.

?Im Modus „Standardmäßig“ wird die Jugendschutz PIN zu folgenden Zeiten abgefragt:

? FSK 18 Inhalte: Nur zwischen 6 Uhr 23 Uhr
? FSK 16 Inhalte: Nur zwischen 6 Uhr und 22 Uhr
? FSK 12 Inhalte: Nur zwischen 6 Uhr und 20 Uhr

 

?Mit der Einstellung „Individuell“ können Kunden wählen, ab welcher Altersstufe und zu welchem Zeitpunkt die PIN abgefragt werden soll.

?Im Modus „Nie“ können Kunden, die keine Kinder im Haushalt haben, die PIN-Abfrage für Inhalte mit Freigabe von 0 bis 18 Jahren komplett deaktivieren.

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Sky empfiehlt überdies allen Kunden, die Jugendschutz-PIN regelmäßig zu ändern und alle Einstellungen regelmäßig zu überprüfen.

Die neue Funktion wird laut Sky per Update schrittweise im Lauf der kommenden Wochen für alle iOS und Android Geräte sowie PC und MAC ausgerollt.

 

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ARD stellt 2021 SD-Verbreitung ihrer Programme ein

Die ARD stellt zum Januar 2021 die Verbreitung ihrer Gemeinschaftsprogramme in SD-Bildauflösung ein. Die Sender sind dann nur noch in HD-Qualität zu empfangen. Betroffen sind Das Erste, tagesschau24, ONE und ARD-alpha.

Durch die Abschaltung spart die ARD nach eigenen Angaben erhebliche Kosten ein. Hinzu kommt, dass die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF) den Geldhahn für die SD-Verbreitung zudreht.

Für die Fortführung der SD-Verbreitung hätte die ARD andernfalls Mittel aus anderen Bereichen umschichten müssen, die dort dann nicht mehr zur Verfügung gestanden wären. Ob auch die Dritten Programme der ARD und das ZDF mitziehen oder erst zu einem späteren Zeitpunkt die SD-Verbreitung beenden, ist gegenwärtig noch unklar. Wichtig: Die Entscheidung betrifft nur die Satellitenausstrahlung, bei den anderen Verbreitungswegen gibt es keine Änderungen.

Fast 80 Prozent der Satellitenhaushalte in Deutschland empfangen bereits HD-Fernsehen – und damit auch die öffentlich-rechtlichen Programme, weil diese unverschlüsselt ausgestrahlt werden. Anders ist die Situation bei den Privatsendern, denn die HD-Versionen ihrer Programme sind verschlüsselt und kostenpflichtig. Nur knapp 16 Prozent der Satellitenhaushalte haben sich dafür entschieden, für den Empfang der werbefinanzierten Free-TV-Sender in HD-Auflösung Geld zu zahlen. Die SD-Abschaltung liegt für die Privatsender daher in weiter Ferne, andernfalls drohten hohe Reichweitenverluste und damit stark rückläufige Werbeeinnahmen.

Auch der europäische Kulturkanal ARTE will seine Satellitenverbreitung in SD-Qualität einstellen, bestätigte Kemal Görgülü, Hauptabteilungsleiter für den Bereich Technik des Senders, in einem Interview.

Die Mediengruppe RTL Deutschland verlängerte kürzlich ihren Vertrag mit der Astra-Satellitenbetreibergesellschaft SES für die unverschlüsselte SD-Satellitenverbreitung ihrer Free-TV-Sender bis 2024. Kurze Zeit später gab auch ProSiebenSat.1 bekannt, mit der SES einen langfristigen Vertrag zur Fortführung der unverschlüsselten SD-Verbreitung abgeschlossen zu haben.

Wie schwer die Zuschauer davon zu überzeugen sind, für die HD-Versionen der Privatsender Geld zu zahlen, zeigt das Aus von Diveo der M7 Group und Freenet TV Sat von Media Broadcast. Beide Anbieter vermarkteten RTL, Sat.1, ProSieben & Co. in HD-Auflösung an Satellitenhaushalte in Deutschland. Die SES-Tochter HD+ bleibt damit – wie vor dem Markteintritt der Wettbewerber – als einzige Plattform übrig, die die privaten Free-TV-Sender via Satellit in HD-Auflösung anbietet.

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Umfrage: Eltern wollen mehr Kinderschutz im Netz

Ein Großteil der Eltern in Deutschland wünscht sich einer Umfrage zufolge mehr Kinder- und Jugendschutz im Netz. Die meisten Mütter oder Väter haben nach eigenen Angaben schon einmal mitbekommen, dass der Nachwuchs online schlechte Erfahrungen gemacht hat. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Eltern berichtet in einer repräsentativen Befragung, die das Deutsche Kinderhilfswerk am Montag veröffentlichte, von einem „übermäßigen Medienkonsum“ ihres Kindes oder von Erfahrungen mit Kettenbriefen, Mobbing, Gewaltdarstellungen oder Pornografie.

Das Kinderhilfswerk forderte vor diesem Hintergrund schärfere Regeln für in- und ausländische Anbieter von Anwendungen, Spielen und Online-Inhalten. Die große Mehrheit der Eltern unterstützt das: 93 Prozent sind für härtere Strafen für Anbieter bei Verstößen gegen den Kinder- und Jugendschutz im Netz. Ebenso viele Eltern sprechen sich dafür aus, dass der Zugang zu bestimmten Medieninhalten durch eine verlässliche Altersprüfung beschränkt werden sollte – oft reicht im Netz nur der Klick auf einen „Ich bestätige, dass ich älter als 18 bin“-Button.

Der Umfrage zufolge bekommen es Kinder und Jugendliche besonders oft mit Kettenbriefen oder sogenannten Challenges zu tun (30 Prozent). In diesen wird den Empfängern beispielsweise gedroht, dass schlimme Dinge passieren, wenn sie die Nachricht nicht weiterleiten oder wenn sie eine bestimmte Aufgabe nicht erfüllen. Einen „übermäßigen Medienkonsum“ ihrer Kinder beklagen 28 Prozent der Eltern. Jeder fünfte Minderjährige hat nach Angaben seiner Eltern schon Erfahrungen mit „ungeeigneten Inhalten“ wie Gewalt oder Pornografie gemacht.