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Macht das Smartphone krank? – Eltern in Sorge um ihre Kinder

Wenn Kinder ein eigenes Smartphone besitzen, befürchten viele Eltern negative gesundheitliche Folgen wie eine suchtartige Nutzung, Konzentrationsstörungen und zu wenig Bewegung. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse KKH hervor.

Befragt wurden Anfang des Jahres rund 1.000 Mütter und Väter von 10- bis 18-Jährigen. Die Sorgen der Eltern seien berechtigt, sagte die KKH-Psychologin Franziska Klemm am Donnerstag in Hannover.

Tatsächlich gebe es Anhaltspunkte, dass immer mehr Kinder und Jugendliche unter Krankheiten leiden, die früher eher untypisch waren. Beispiele seien motorische Störungen, Schlafstörungen oder extremes Übergewicht.

95 Prozent der Eltern berichteten in einer zweiten Forsa-Umfrage Ende März, dass ihr Kind digitale Medien in der Corona-Zeit stärker nutzte als üblich. Die Mehrheit der Befragten fand das in Ordnung. Die Hälfte der Eltern begründete dies damit, dass Smartphones & Co. während der Pandemie eine gute Möglichkeit für ihr Kind seien, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben.

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Update für Sky Q: Mehr Übersicht, mehr Infos und mehr Platz für Aufnahmen

Wie Sky mitteilte, erhalten Sky Q Receiver in den kommenden Wochen ein weiteres Update, das die Bedienung von Sky Q einfacher und komfortabler machen soll. Das Update soll bis Mitte August schrittweise auf alle Sky Q Receiver ausgespielt werden.

Dank einer optimierten Bedienoberfläche und einer weiter verbesserten Übersicht sollen Kunden mit Sky Q künftig noch schneller und einfacher auf einen Blick ihre favorisierten Inhalte finden. Mit nur einem Klick finden Kunden zudem auf den neuen Detailseiten alle relevanten Informationen rund um ihren Lieblingsinhalt an einem Ort: Serienepsioden auf Abruf, Aufnahmen, Beschreibungen, verfügbare Bildformate oder ähnliche Sendungen, die den Kunden gefallen, und vieles mehr.

Zudem ist künftig ohne Zusatzkosten noch mehr Platz für persönliche Aufnahmen: Mehr als 800 Stunden Fernsehen passen künftig auf die Festplatte der Box, so Sky.

Max Konstantin Ehrhardt, Director Product Management bei Sky Deutschland: „Wie versprochen entwickeln wir Sky Q basierend auf unserem Kundenfeedback kontinuierlich weiter, damit Kunden trotz der stark wachsenden Vielfalt an Free-TV, Apps, Mediatheken und den Sky Premium Inhalten auch weiterhin so einfach und schnell wie möglich ihre Lieblingsprogramme finden. Bedienkomfort, Übersichtlichkeit und intuitive kurze Wege stehen dabei im Mittelpunkt.“

Mehr Ultra HD, mehr Festplattenspeicher, Computerspiele: Zwei Jahre nach der Markteinführung baut der Pay-TV-Veranstalter Sky Deutschland seine Multimedia-Box Sky Q aus. InfoDigital spricht in der aktuellen Ausgabe mit Max Konstantin Ehrhardt, Director Product Management bei Sky Deutschland, über diese und weitere Neuigkeiten, darunter die Integration von Disney+ und die Frage, ob sich Sky Q für HbbTV öffnet.

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Corona-Warn-App soll kommende Woche starten

Im Kampf gegen das Coronavirus soll die lange geplante staatliche Warn-App für Smartphones in der kommenden Woche an den Start gehen. Die Anwendung soll dann vorgestellt und auch gleich zum Herunterladen angeboten werden, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin sagte. Der genaue Tag wurde noch nicht genannt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) machte deutlich, dass die freiwillige App zum digitalen Nachverfolgen von Infektionsketten technisch attraktiv gestaltet werden soll, um eine breite Nutzung zu erreichen. Aus der Opposition kam Kritik am wochenlangen Vorlauf.

Spahn sagte der „Rheinischen Post“ (Montag), die Entwicklungszeit sei gebraucht worden, um hohe Anforderungen zu erfüllen. „Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört.“ Hinzu kämen Vorgaben bei Datenschutz, Datensicherheit und Energieeffizienz. „Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner.“ Die Bundesregierung wolle in einer breiten Kampagne für die Nutzung werben. „Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden.“

Die sogenannte Tracing-App soll helfen, Infektionsketten leichter zu erkennen und nachzuverfolgen. Wird ein Nutzer positiv getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen andere Anwender informiert werden, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. „Die App ist kein Allheilmittel. Sie ist aber ein weiteres, wichtiges Werkzeug, um die Infektionszahlen niedrig zu halten“, sagte Spahn. Sie solle helfen, Kontaktpersonen schnell zu informieren und zum Testen einzuladen. „Wenn dann im Vergleich zu heute eher einer mehr zum Testen geht, als einer zu wenig, dann ist das umso besser.“

Spahn erläuterte, im Vergleich zur analogen Welt solle die App auch für den Datenschutz Vorteile bringen. „Bei der derzeit vielfach obligatorischen Abfrage der persönlichen Kontaktdaten bei Restaurants oder Gottesdiensten trägt man ja in Wahrheit nicht nur seine eigene Telefonnummer in die Liste ein, sondern kann auch die des vorherigen Gastes lesen. Da ist es mit dem Datenschutz oft nicht weit her.“ Der Minister bekräftigte, dass die Regierung keine gesonderte gesetzliche Grundlage für die App anstrebe. In der Datenschutzgrundverordnung sei alles Notwendige eindeutig geregelt – etwa zur Freiwilligkeit und zur ausdrücklichen Einwilligung für jede Nutzung der Daten.

FDP-Digitalexperte Manuel Höferlin sagte: „Es wäre fatal, wenn sich die Fertigstellung der App weiter verzögern würde. Wir hinken im europäischen Vergleich zeitlich sowieso schon wieder weit hinterher.“ Die Regierung habe genug Zeit gehabt, um dafür zu sorgen, dass die App alle Vorgaben erfüllt. „Dass dies zwingend auch einen moderaten Akkuverbrauch beinhalten muss, ist doch eine Selbstverständlichkeit und keine unerwartete Herausforderung.“ FDP-Fraktionsvize Frank Sitta kritisierte: „Die chaotische Entwicklung der App hat bereits viel wertvolle Zeit und Vertrauen der Bürger gekostet.“

Nach Regierungsangaben gab es nach einer Vorab-Veröffentlichung von Programmierungsdaten für die App bereits zahlreiche Rückmeldungen.

Demnach gingen unter anderem auch 285 Verbesserungsvorschläge ein.

 

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ARD rechnet wegen Corona mit mehr Befreiungen vom Rundfunkbeitrag

‼ „Alle, die in diesen Wochen und Monaten in finanzielle Not geraten, können sich vom Beitrag befreien lassen.”

Die ARD rechnet damit, dass in Corona-Zeiten die Zahl der Befreiungen vom Rundfunkbeitrag steigen wird. Der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Alle, die in diesen Wochen und Monaten in finanzielle Not geraten, können sich vom Beitrag befreien lassen. Diese Möglichkeit sieht das Gesetz jetzt schon vor und wir rechnen damit, dass die Zahl solcher Befreiungen in der nächsten Zeit steigen wird.“ Buhrow ergänzte: „Das heißt: Auch mit der Beitragsanpassung werden wir sehr wahrscheinlich mit weniger Geld auskommen müssen, als die KEF ursprünglich für die Zeit von 2021 bis 2024 vorgesehen hat.“

Die KEF ist die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten. Das unabhängige Gremium hatte im Februar eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags von derzeit monatlich 17,50 Euro auf 18,36 Euro zum Jahr 2021 empfohlen. Die Ministerpräsidenten der Länder hatten Mitte März einen entsprechenden Beschluss zu einem Entwurf gefasst. Nur Sachsen-Anhalt hatte sich enthalten. Das Ganze ist noch nicht in trockenen Tüchern. Zunächst müssen die Länderchefs das Vertragswerk unterzeichnen. Später müssen die Landtage noch zustimmen. Es braucht Einstimmigkeit.

 

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Abo-Falle statt Filmfest: Fake-Streamingdienste zocken ab

Die Reizwörter Flix, Play oder Stream dürfen nicht fehlen, wenn sich Betrüger Internetadressen ausdenken, über die sie ihre Opfer anlocken wollen. Derzeit existierten etwa 200 identisch aussehende Pseudo-Streamingseiten, die mit blumiger Werbung für Kino und Co. versuchen, arglose Nutzerinnen und Nutzer in Abo-Fallen zu locken, warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Wer sich dort aber in froher Erwartung von Blockbustern und angesagten Serien registriert, stellt fest, dass man schlicht und einfach gar nichts streamen kann. Trotzdem landet alsbald eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung über rund 400 Euro im Postfach – gefolgt von angeblichen Inkassoschreiben, Mahnbescheiden oder konkreten Pfändungsterminen. Diese seien aber allesamt gefälscht, geben die Verbraucherschützer Entwarnung.

Nicht zahlen und Anzeige erstatten

Betroffene sollten sich also keinesfalls einschüchtern lassen und zahlen. Und ebenso sollten sie die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen: Die Verbraucherzentrale rät zu einer Anzeige bei der Polizei.

Weiter wichtig zu wissen: Für den Fall, dass Betroffene im Netz nach Informationen suchen, haben die Betrüger vorgesorgt. Auf Youtube finden sich Videos, in denen vermeintliche Anwälte erklären, dass die Forderungen rechtmäßig seien, da die Nutzungsbedingungen akzeptiert worden sind.

Keine Filme, kein Vertrag

Das ist aber schlichtweg falsch, erklären die Verbraucherschützer. Da es gar keine Filme im Angebot gebe, werde der vermeintliche Vertrag nicht erfüllt. Es gehe einzig und allein darum, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Außerdem werden Mahn- und Vollstreckungsbescheide ausschließlich per Post zugestellt. Die dafür benötigten Adressen lägen den Betreibern der Abzock-Seiten aber gar nicht vor.

 

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HD+: Neustart-Funktion jetzt auch bei allen RTL Kanälen möglich

Kostenlose Erweiterung der HD+ Komfort-Funktion auf UHD-TVs von Samsung und Panasonic

Kunden von HD+ können jetzt auch bei den Sendern der Mediengruppe RTL bereits laufende Sendungen neu starten: bei RTL HD, VOX HD, ntv HD, NITRO HD, RTLZWEI HD und SUPER RTL HD. Bisher war dies bei Sendern der ProSiebenSat.1 Media SE und der Discovery-Gruppe möglich.

Wer zu spät einschaltet, kann im laufenden Programm ganz einfach aus dem TV-Guide oder der Senderliste heraus zum Start der gewünschten Sendung zurückspringen. Der Service ist Teil der kostenlosen HD+ Komfort-Funktion, die zusätzlich zum HD+ Sender-Paket in den UHD-TV-Geräten von Samsung und Panasonic ab dem Modelljahr 2019 integriert ist.

Neustart von Sendungen beliebtes Feature

„Der Neustart von Sendungen ist bei unseren Kunden binnen kurzer Zeit zu einem sehr beliebten Feature avanciert, das mit den RTL-Sendern nochmals deutlich an Attraktivität hinzugewinnt“, sagte Georges Agnes, Geschäftsführer Operations der HD PLUS GmbH. In diesen Zeiten möchten viele Menschen einfach, komfortabel und in bester Qualität fernsehen. „Mit der Integration in TV-Geräte und der HD+ Komfort-Funktion erfüllen wir diesen Anspruch.“

Die HD+ Komfort-Funktion ermöglicht neben dem Neustart von ausgewählten Sendungen auch den direkten Zugriff auf Mediatheken und einen innovativen, interaktiven TV-Guide mit individualisierbaren Suchmustern.

Der TV-Guide findet dabei Sendungen im linearen Sat-Programmangebot genauso wie im non-linearen. Käufer der TV-Geräte von Samsung und Panasonic können das Sender-Paket von HD+ und die neue HD+ Komfort-Funktion 6 Monate lang kostenlos testen. HD+ kann ganz einfach bei der Ersteinrichtung des Fernsehers mit installiert werden. Ein weiteres HD+ Empfangsgerät ist nicht mehr nötig. Die HD+ Komfort-Funktion ist im Monatspreis von 5,75 Euro für das HD+ Sender-Paket enthalten, es entstehen keine weiteren Kosten. www.hd-plus.de

 

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Staatliche Katastrophen-App NINA jetzt mit Corona-Infos

Wegen der durch die Corona-Krise gestiegenen Nachfrage nach aktuellen Informationen hat die Bundesregierung ihre Katastrophen-Warn-App NINA neu aufgesetzt. Die Abkürzung NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, war die App, die beispielsweise vor Waldbränden oder Unwettern warnt, zuletzt mit rund sieben Millionen Nutzern fast an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Die neue Version sei jetzt für bis zu 40 Millionen User ausgelegt und biete neue Funktionen, hieß es. Unter anderem verschickt die App jetzt auf Wunsch aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie als Push-Nachricht.

Das Innenministerium betonte, die App erhebe weder Standortdaten noch personenbezogene Daten von den Nutzern. NINA habe nichts mit der geplanten Corona-Warn-App zu tun, die noch in der Entwicklung ist und helfen soll, Infektionsketten nachzuverfolgen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betonte, es gehe darum, möglichst viele Menschen schnell und zuverlässig zu informieren. Die neue Version der App sei „ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Verwaltung“ und zeige, dass die Regierung, da wo es nötig sei, schnell handle.

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Sendung mit der Maus weiterhin täglich im Fernsehen

Der WDR stellt auch ab dieser Woche ein erweitertes Programmangebot für Kinder und ihre Familien zur Verfügung. Das WDR Fernsehen zeigt ab Montag, 4. Mai, um 11.25 Uhr weiterhin „Die Sendung mit der Maus“ – damit können Kinder und Familien täglich Lach- und Sachgeschichten im linearen Fernsehprogramm sehen: montags bis samstags im WDR Fernsehen und sonntags zur gewohnten Zeit um 9.30 Uhr im Ersten und 11.30 Uhr bei KiKA.

Zusätzlich zur TV-Ausstrahlung stehen die Lach- und Sachgeschichten jederzeit über die neue Smart TV-App zur Verfügung. Die ganze „Sendung mit der Maus“ kann wie gewohnt zeitunabhängig in der Maus-App, auf der Webseite die-maus.de oder in der Mediathek geschaut werden. Darüber hinaus bietet das Angebot ‘Die Sendung mit der Maus zum Hören’ rund um die Uhr Kinderradioprogramm im Digitalradio und als Podcast.

 

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Bundesregierung prüft drei Modelle für Corona-Warn-App

Die Bundesregierung hat für die geplante Corona-Warn-App drei unterschiedliche technische Konzepte in der näheren Auswahl. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine schriftliche Anfrage der Bundestagsabgeordneten Anke Domscheit-Berg (Linke) hervor. Danach „betrachtet und bewertet“ die Regierung nicht nur das Konzept des Projekts Pepp-PT (Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing), sondern auch den rivalisierenden Ansatz DP-3T (Decentralized Privacy Preserving Proximity Tracing) sowie die in Österreich eingesetzte Lösung der Accenture GmbH.

Bei einem ersten Test eines Konzeptes für eine Corona-Warn-App mit Hilfe der Bundeswehr hatte die Bundesregierung noch auf das PEPP-PT-Konzept gesetzt, das von 130 europäischen Wissenschaftlern erarbeitet worden war, darunter auch Forscher des Robert Koch-Instituts. In einer heftig geführten Debatte um ein geeignetes Datenschutzkonzept war das PEPP-PT-Projekt allerdings in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten. Rund 300 Experten unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie vor der Gefahr von Überwachung und Missbrauch bei einer zentralisierten Speicherung von Daten warnten. Sie unterstützen mehrheitlich das DP-3T-Konzept, das auch von der TCN Coalition befürwortet wird. Die TCN Coalition war aus mehreren Projekten des Hackathons der Bundesregierung #WirVsVirus hervorgegangen.

Die Bundesregierung betonte in der Antwort auf die Anfrage, sie ziehe ausschließlich eine Nutzung der Corona-Tracking-App auf freiwilliger Basis in Betracht. Modelle und digitale Anwendungen müssten den Vorgaben des Datenschutzrechts entsprechen, bei denen die Datenverarbeitung auf Basis einer Einwilligung erfolge. Es dürften auch keine Standortdaten erhoben werden. Außerdem müssten höchstmögliche IT-Sicherheitsstandards eingehalten werden, die Information der betroffenen Personen anonym erfolgen. Weiterhin solle das Modell anwenderfreundlich konzipiert und technisch geeignet sein, eine epidemiologisch nachvollziehbare Kontaktverfolgung zu ermöglichen.

Domscheit-Berg, die netzpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, begrüßte, „dass die Bundesregierung entgegen bisheriger öffentlicher Äußerungen nicht nur die zunehmend umstrittene PEPP-PT-Variante berücksichtigt, die auf zentralen Datenabgleich setzt, sondern neben einer in Österreich eingesetzten proprietären App auch die dezentrale und offen gestaltete Variante DP-3T“.

Die Bundesregierung sollte die Empfehlungen der EU-Kommission und des EU-Parlamentes ernst nehmen und nur noch den dezentralen Ansatz weiterverfolgen, sagte Domscheit-Berg der dpa. „Denn nur die Bereitstellung als Open Source, völlige Transparenz im Entwicklungsprozess und die Dezentralität des Datenabgleiches stellen sicher, dass der Datenschutz angemessen berücksichtigt wird.“ Nur bei diesem Verfahren würden Qualität und Akzeptanz der App so hoch sein, dass sie effektiv zur Eindämmung der Pandemie beitragen könne.

Der Expertenstreit um das beste Datenschutzkonzept für die geplante Corona-Warn-App stieß bei den Digitalverbänden Bitkom und BVDW auf scharfe Kritik. Es sei wichtig, die Entwicklung der Anwendung „nicht durch langwierige akademische Debatten noch weiter hinauszuzögern“, sagte der Präsident des IT-Verbands Bitkom, Achim Berg, dem „Handelsblatt“ (Dienstag).

Berg sagte, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft seien gefordert, „Vertrauen und Transparenz zu schaffen, damit sie so viele Menschen wie möglich nutzen werden“. „Wir brauchen diese App jetzt und dürfen keine weitere Zeit verlieren.“

In der Debatte geht es vor allem um die Frage, wie wirksam verhindert werden kann, dass die Daten von Corona-Tracing-Apps ausgespäht und ausgenutzt werden könnten. Der Bitkom erklärte, es sei nicht entscheidend, ob die App auf einer zentralen oder dezentralen Architektur aufbaue – beides lasse sich datenschutzkonform umsetzen. „Wesentlich ist, dass die verschiedenen nationalen Apps gut zusammenspielen und in der Bevölkerung hohes Vertrauen genießen“, sagte Verbandspräsident Berg.

 

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WDR startet neue Smart TV-App mit Maus und Elefant

Der WDR erweitert sein Programmangebot für Kinder: Alle Videos aus dem Webangebot der „Sendung mit der Maus“ sind ab sofort auch über die neue Smart TV-App „Die Maus“ auf dem Fernseher zu sehen.

Kinder und ihre Familien können so alle aktuellen Sendungen und ausgewählte Lach- und Sachgeschichten, die online unter www.die-maus.de verfügbar sind, jederzeit auch auf dem großen Fernsehbildschirm zu Hause anschauen. Auch die neue „Sendung mit der Maus zum Hören“ ist in der Smart TV-Anwendung zu finden. Ebenfalls Teil des Angebotes: „Die Sendung mit dem Elefanten“, die sich speziell an Vorschulkinder richtet.

Die SmartTV-App wird laut WDR-Angaben auf fast allen aktuellen HbbTV-fähigen Geräten angezeigt. Über den „Red Button“ ist „Die Maus“-App in der Startleiste des WDR anwählbar. Zeitweise wird sie auch über eine Einblendung beworben und ist dann direkt über die gelbe Taste der Fernbedienung verfügbar – einfach per Knopfdruck, ohne zusätzliche Installation.

 

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