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Mehr Pixel und Kanäle: Die Fernseh-Trends der IFA

Mal ehrlich: Wer benutzt den Fernseher nur zum Fernsehen? Dank diverser Anschlüsse, TV-Boxen und Internetzugang sind moderne TV-Geräte längst keine reinen Abspielgeräte mehr. Die auf der Elektronikmesse IFA (Publikumstage: 6. bis 11. September) gezeigten Geräte setzen andere Trends. Während die Verkaufszahlen für Fernseher, Satellitenempfänger und TV-Boxen sinken, wächst das Angebot an Digitalkanälen. Und was heute als Fernseher auf den Markt kommt, steckt voller Bildverbesserungstechnik. Ein Überblick:

Neues Bild auch für alte Inhalte

Die Hersteller sagen es seit Jahren, aber das Bild wird auf modernen Fernsehern tatsächlich immer besser. Nach Ansicht von Sebastian Klöß, Referent für Consumer Electronics beim IT-Verband Bitkom, ist die Bildverbesserung ein, wenn nicht sogar das aktuell wichtigste Thema.

Die Displays zeigen mittlerweile tiefschwarze Nachthimmel, helle und klare Farben und große Kontraste. Dabei setzen die Hersteller auf maschinelles Lernen. „Das Gerät erkennt, was bekomme ich da für Signale und wie spiele ich sie optimal aus“, erklärt Klöß.

So kommt auf modernen 4K-Bildschirmen (3820 zu 2160 Pixel) auch Bildmaterial in guter Qualität auf den Schirm, das eigentlich eine geringere Auflösung hat oder nicht mit erweitertem Farb- und Kontrastraum (HDR) gefilmt wurde.

4K ist heute, 8K ist übermorgen

4K-Fernseher haben sich gerade erst in den Wohnzimmern etabliert, da steht schon 8K vor der Tür. Ein kleiner Vergleich: 4K steht für eine Auflösung von 8 Megapixeln (3840 zu 2160 Pixel), 8K sind ganze 33,2 Megapixel (7680 zu 4320 Pixel). Seit vergangenem Jahr gibt es erste – noch sehr teure – Geräte, in diesem Jahr werden es mehr. Und braucht man das schon? „Für die meisten wird 8K erst etwas später interessant“, sagt Klöß. Bislang reiche 4K aber locker aus.

Bislang gibt es kaum Material in dieser hohen Auflösung. Doch es wachsen eben nur die Bildschirme – und nicht die Räume, in denen sie stehen. Daher müssen für ein pixelfreies Bild eben mehr Bildpunkte auf die Displays.

Samsung etwa zeigt auf der IFA erste Beispiele seiner Künstlichen Intelligenz, die beliebige Videobilder zu verblüffend detaillierten 8K-Videos hochrechnet. Dabei greift das System auf eine gut trainierte Datenbank mit unzähligen Bildbeispielen zurück und erstellt aus den Ausgangsdaten in Echtzeit ein hochauflösendes TV-Bild.

Erste 8K-Übertragungen soll es etwa 2020 von den Olympischen Spielen aus Tokio geben, weitere Inhalte werden sicher folgen. Wann 8K Normalität auf dem TV ist – so richtig weiß das keiner.

Skulpturen und versteckte Fernseher

Nach dem Fernseher als Bilderrahmen, zum Aufrollen oder als Skulptur geht es weiter mit Fernsehern, die eigentlich nicht mehr wie Fernseher aussehen. Neuestes Beispiel: das transparente Display.

Panasonic zeigt auf der IFA ein TV-Gerät mit durchsichtigem OLED-Display. Die nötige Technik steckt unsichtbar im Holzrahmen.

Wann das Gerät verfügbar sein wird ist ebenso wenig bekannt wie ein möglicher Kaufpreis.

Solche Designgeräte sind natürlich eher etwas für den vierstelligen Preisbereich und laufen für den Durchschnittskäufer eher unter „gut zu wissen“. Laut Heimelektronik-Index HEMIX 2019 kostete die Durchschnittsglotze im ersten Halbjahr 2019 rund 560 Euro.

Gekaufte Knöpfe und schlaue Software

Das Plus an Streamingdienst, die um die Gunst der TV-Schauer kämpfen, wirkt sich auch auf die Fernbedienung aus. Gab es früher den einen Netflix-Knopf, gibt es mittlerweile Modelle mit drei oder mehr festgelegten Knöpfen für Streaminganbieter.

Und auch die Software ist im Wandel – schließlich soll man ja den Überblick über die ganzen Kanäle behalten. Samsungs TV-Software etwa behandelt jede einzelne Quelle so wie früher einen TV-Kanal. Schaltet man den Fernseher ein, landet man beim zuletzt geschauten Programm – egal, ob das tatsächlich ein Fernsehsender, die Konsole, eine TV-Box oder ein Streamingdienst war.

Amazons Streamingportal Fire TV – verfügbar auf Boxen, Sticks und neuerdings auch gleich auf Fernsehern – durchsucht alle verfügbaren Apps und Streamingdienste nach den gewünschten Inhalten, und zwar nicht nur denen von Amazon. Samsungs Smart Hub geht einen ganz ähnlichen Weg.

Und Sprachsteuerung über digitale Assistenten darf natürlich auch nicht mehr fehlen. Die im Rahmen der IFA neu angekündigten Fernseher der Fire TV Edition von Amazon, Grundig und o.k. sind etwa nahezu komplett durch den Sprachassistent Alexa steuerbar.

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Live auf RTL: EM-Qualispiele gegen Niederlande und Nordirland

Die Nationalmannschaft hat am 6. und 9. September im Rahmen der Qualifikation für die EM 2020 zwei schwere Pflichtspiele auf dem Programm. Am Freitag trifft die Mannschaft von Joachim Löw in Hamburg auf die Niederlande. Drei Tage später geht es in Belfast gegen Nordirland, das mit vier Siegen Tabellenführer in der Gruppe C ist. RTL zeigt beide Partien live im Free-TV. Die Übertragung startet jeweils ab 20:15 Uhr.

Experte bei beiden Spielen ist Jürgen Klinsmann. Das Spiel gegen die Niederlande wird er an der Seite von Moderatorin Laura Wontorra analysieren. Florian König, der am Wochenende die RTL-Übertragung vom Großen Preis von Italien präsentiert, ist dann am Montag in Belfast wieder Moderator des Fußballabends. Kommentatoren bei beiden Spielen sind Marco Hagemann und der ehemalige Fußballprofi Steffen Freund (Co-Kommentator).

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RTL: GZSZ ab 16. September auch in Ultra HD

Täglich auf RTL UHD in Ultra HD mit HDR

Mit fast 7.000 Folgen gehört die Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) zu den erfolgreichsten RTL-Formaten. Als erste tägliche Serie im deutschen Fernsehen wird die UFA SERIAL DRAMA-Produktion ab dem 16. September in ultrascharfer Bildqualität auf RTL UHD ausgestrahlt, wie die Mediengruppe RTL Deutschland am 2. September bekannt gab. Verbreitungspartner sind HD+ und die Deutsche Telekom mit Magenta TV.

Die Hauptausstrahlung erfolgt, wie auf dem gewöhnlichen Programmplatz des Senders, von Montags bis freitags um 19.40 Uhr sowie die Wiederholung am Folgetag um 8.30 Uhr.

Die Kombination von UHD mit HDR garantiert ein umfassendes und brillantes Seherlebnis. Während UHD für eine deutlich höhere Auflösung des Bildes sorgt (3840 x 2160p, damit viermal so viel wie Full HD und 20-mal so viel wie SD), erweitert die HDR-Technik den Kontrastumfang des Bildes, macht also mehr Abstufungen zwischen dunkel und hell sichtbar. Zudem erhöht HDR den Farbraum, also die Zahl der sichtbaren Farben. Gerade die Erweiterung um HDR ermöglicht herausragende Verbesserungen in der Bildgestaltung, die von vielen Experten sogar höher gewichtet werden als die reine höhere Auflösung. Die Mediengruppe RTL Deutschland setzt bei der Ausstrahlung der Unterhaltungsshows auf die beiden HDR-Standards HDR10 (non-linear) sowie HLG (linear).

„Wir freuen uns sehr, dass mit ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ nun auch unsere erfolgreichste tägliche Serie in die Riege unserer UHD-Formate hinzugestoßen ist – als erste tägliche Serie überhaupt“, sagte Thomas Harscheidt, Geschäftsführer CBC. „UHD und HDR gehören zu den wichtigsten technischen Innovationsthemen und finden in immer mehr Haushalten Einzug. Wir möchten mit unserem Format- bzw. Genreausbau untermauern, dass wir Vorreiter auf diesem Gebiet sind und mit HD+ via Satellit einen erfahrenen Partner an unserer Seite haben.“

Joachim Kosack, Geschäftsführer UFA GmbH und UFA SERIAL DRAMA: „Für den Erfolg unserer langlaufenden Programm-Marke ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ ist es enorm wichtig, immer aktuell und innovativ zu bleiben – das gilt nicht nur für die inhaltliche Ebene. Auch im Bereich der technischen Auflösung ist es unser Anspruch, neue Maßstäbe zu setzen. Ich freue mich, dass unsere Zuschauer mit UHD HDR von nun an GZSZ in maximaler Qualität erleben können.“

„UHD hält mit riesigen Schritten Einzug in den Haushalten. RTL unterstreicht diese Entwicklung durch die erstmalige Ausstrahlung einer täglichen Serie – das ist ein Meilenstein“, ergänzt Georges Agnes, Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung der HD PLUS GmbH. „Unsere Kunden dürfen sich also auf immer mehr Formate unserer Senderpartner in bester Bildqualität freuen.“

Schließlich präsentiert RTL am 6. und 9. September auch die Qualifikationsspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die Niederlande und Nordirland  ultrahochauflösend auf RTL UHD. Formel-1-Fans kommen im September sogar dreimal auf ihre Kosten – sie erleben die Qualifikation sowie die Rennen mit HD+ ebenfalls in UHD.

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Ab Ende August: Tele 5 zeigt 15 Stephen King-Verfilmungen

Knapp eine Woche vor dem bundeweiten Kinostart der Stephen King-Verfilmung „ES Kapitel 2“ am 5. September präsentiert Tele 5 eine ganze Reihe an Verfilmungen des Kult-Autors. Der Münchener Sender zeigt vom 31. August bis zum 5. September 15 Grusel-Highlights – darunter „Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere 1 + 2“, „Stephen Kings KatzenAuge“ oder „Stephen Kings Dolans Cadillac“.

Hier das komplette Line Up der „Stephen King of Horror“-Reihe auf Tele 5:

Samstag; 31. August:

22.25 Uhr: Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere

00.30 Uhr: Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere 2

Sonntag, 01. September:

20:15 Uhr: Creepshow

22:00 Uhr: Stephen Kings Stark

00:30 Uhr: Stephen Kings Thinner

Montag, 02. September:

20:15 Uhr: Stephen Kings KatzenAuge

22:00 Uhr: Stephen Kings Cujo

23:55 Uhr: Stephen Kings Rhea M. – Es begann ohne Warnung

Dienstag, 03. September:

20:15 Uhr: Stephen Kings Der Feuerteufel

22:30 Uhr: Stephen Kings Big Driver

Mittwoch, 04. September:

20:15 Uhr: Stephen Kings Das geheime Fenster

22:05 Uhr: Stephen Kings Kinder des Zorns

23:55 Uhr: Stephen Kings Carrie – Des Satans jüngste Tochter

Donnerstag, 05. September:

20:15 Uhr: Stephen Kings Christine

22:20 Uhr: Stephen Kings Dolans Cadillac

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Keine Tarifeinigung beim WDR – Verhandlungen gehen weiter

In den Tarifverhandlungen für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) sind die Fronten verhärtet. Die vierte Gesprächsrunde in Köln sei ergebnislos beendet worden, hieß es am Freitag von der Gewerkschaft Verdi und vom WDR. Die Verhandlungen sollen am 26. September fortgesetzt werden.

Die Arbeitnehmerseite fordert für Mitarbeiter sechs Prozent mehr Geld – dieser Prozentwert bezieht sich sowohl auf die Gehälter der 4200 fest angestellten Mitarbeiter als auch auf die Honorare von 2200 Kollegen, die auf freiberuflicher Basis regelmäßig für den Sender tätig sind.

Die Arbeitnehmerseite setzt sich zudem für die Möglichkeit ein, das Gehaltsplus in freie Tage umzuwandeln. Die WDR-Spitze betonte hingegen in der Vergangenheit, das Plus müsste im „wirtschaftlich vertretbaren Rahmen“ bleiben – würden die Gewerkschaftsforderungen umgesetzt, hätte dies weiteren Personalabbau und Einschnitte im Programm zur Folge.

Die Gewerkschaften – neben Verdi auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) – hatten zuvor auf Warnstreiks gesetzt. So gab es seit Anfang Juli sowie am Dienstag und Donnerstag dieser Woche unter anderem Beeinträchtigungen beim „Morgenmagazin“ und bei Radiosendungen.

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Erneut Warnstreik beim WDR

Beim WDR sind am Donnerstag zum zweiten Mal in dieser Woche Mitarbeiter in einen Warnstreik getreten. Als Folge sei unter anderem die ARD-Sendung „Live nach 9“ ausgefallen, stattdessen sei ein Best-of gesendet worden, teilte der WDR mit.

Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Journalistenverband (DJV) hatten zu dem Warnstreik aufgerufen. Dem DJV zufolge folgten 600 Mitarbeiter dem Aufruf. Vor der vierten Runde der Tarifverhandlungen an diesem Freitag sollte der Druck erhöht werden. Bereits am Dienstag hatte es einen Warnstreik gegeben.

Die Gewerkschaften wollen unter anderem, dass sich die Tarifsteigerungen beim WDR weiter am Öffentlichen Dienst orientieren.

WDR-Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau sagte am Dienstag: „Weiterhin gilt: Wir sind bereit zu einer Lösung, die unserer Verantwortung gegenüber den Beitragszahlern in NRW gerecht wird.“

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Ältere Sony-Fernseher verlieren Prime-Video-App

Ältere Fernseher, Blu-ray-Player und AV-Receiver von Sony können Inhalte von Amazons

Streamingdienst Prime Video bald nicht mehr direkt wiedergeben. Die entsprechende App sei auf den Geräten nur noch bis zum 26. September 2019 verfügbar, wie Sony mitteilt. Betroffen seien Geräte der Baujahre 2010 bis 2013.

Abonnenten des Streamingdienstes rät die Stiftung Warentest, auf andere Zuspieler auszuweichen – etwa auf einen günstigen Streaming-Player wie Googles Chromecast oder Amazons Fire-TV-Stick, die ab rund 40 Euro zu haben sind. Eventuell steht neben dem Fernseher ja aber auch eine Spielkonsole, auf der die Prime-Video-App installiert ist.

Eine Liste der betroffenen Sony-Geräte finden Sie hier.

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Loewe-Belegschaft wird gekündigt

Loewe-Belegschaft wird gekündigt – Noch kein Investor in Sicht

(dpa) – Den mehr als 400 Mitarbeitern des insolventen Fernsehgeräte-Herstellers Loewe wird gekündigt. „Ein Großteil wird nun unwiderruflich freigestellt, rund 50 Mitarbeiter bleiben in einem Abwicklungsteam im Betrieb“, sagte ein Sprecher der mit dem Insolvenzverfahren beauftragten Kanzlei Wallner Weiß am 26. Juli. Je nach Betriebszugehörigkeit verlieren die Beschäftigten damit bis spätestens 31. Oktober ihren Arbeitsplatz, wie der Sprecher sagte.

In der vergangenen Woche waren bei dem Traditionsunternehmen aus Kronach ein Sozialplan und der gesetzlich vorgeschriebene Interessenausgleich zwischen Betriebsrat und Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß beschlossen worden.

Laut Weiß wird weiter nach einem Investor gesucht. Die mit dem Prozess beauftragte Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) habe 200 mögliche Interessenten angeschrieben, einige hätten sich zusätzlich von sich aus bei PwC gemeldet, hieß es. Das Amtsgericht Coburg hatte am 1. Juli das Insolvenzverfahren über das Vermögen des TV-Premiumherstellers eröffnet.

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DMAX startet mit neuem Anstrich in den TV-Sommer

DMAX hat sich für die anstehende TV Saison 2019/20 selbst einen neuen Look spendiert. Der Free TV-Sender von Discovery tritt ab sofort mit einer überarbeiteten Brand Identity auf, On-Air wie auch auf allen anderen Kommunikationskanälen, wie Discovery heute mitteilte.

Die neue Designsprache stehe dabei für ein „offenes, modernes DMAX, und zeichnet sich durch eine klare Linienführung sowie eine große grafische Flexibilität aus“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bei der Farbgebung setzt DMAX weiterhin auf Schwarz, Weiß und Orange, das durch ein dunkles Grau sowie ein leuchtendes Grün ergänzt wird, die „harmonisch mit klaren Linien und prägnanten Overlays miteinander verschmelzen“.

„Unser Ziel ist es, der programmlichen Weiterentwicklung von DMAX den passenden Rahmen zu geben, der uns gleichzeitig genügend Spielraum in der saisonalen und eventbezogenen Kommunikation gibt“, so Eike Immisch, Senior Director Marketing & Communications bei Discovery Deutschland. „Das neue Design meistert diese Anforderungen perfekt und bietet immer wieder Überraschungen für unsere Zuschauer. Es ist klar und direkt in der Ansprache und unterstreicht mit seiner männlichen Ausrichtung unseren Markenkern ‚Echte Männerwelten‘.“

Einen Einblick in das neue Design gibt es hier.

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Loewe schließt die Pforten

Nach jahrelanger Krise stellt der insolvente Fernsehhersteller Loewe am Montag den Betrieb ein. Der Großteil der über 400 Mitarbeiter ist freigestellt und muss nicht zur Arbeit erscheinen. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Rüdiger Weiß verbleibt eine Kernmannschaft von zehn bis fünfzehn Mitarbeitern an Bord, die in den kommenden Monaten nach einem rettenden Investor suchen wird.

Eine der dringlichsten Aufgaben für den vorläufigen Insolvenzverwalter und den Loewe-Betriebsrat ist nun die Aushandlung eines Sozialplans für die Belegschaft. Weiß hofft, dies bis Mitte Juli abschließen zu können, wie der Bayreuther Rechtsanwalt am Wochenende sagte. Derzeit sind die Mitarbeiter zwar freigestellt und bekommen auch kein Gehalt mehr von Loewe, doch gekündigt worden ist bislang niemand. Findet sich kein Investor, könnten die Arbeitsverträge nach den Worten des vorläufigen Insolvenzverwalters längstens bis Ende Oktober gehalten werden.

Das Traditionsunternehmen befindet sich tief in den roten Zahlen. Um profitabel zu arbeiten, müsste Loewe 180 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, tatsächlich waren es 2018 nur 120 Millionen.