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DMAX startet mit neuem Anstrich in den TV-Sommer

DMAX hat sich für die anstehende TV Saison 2019/20 selbst einen neuen Look spendiert. Der Free TV-Sender von Discovery tritt ab sofort mit einer überarbeiteten Brand Identity auf, On-Air wie auch auf allen anderen Kommunikationskanälen, wie Discovery heute mitteilte.

Die neue Designsprache stehe dabei für ein „offenes, modernes DMAX, und zeichnet sich durch eine klare Linienführung sowie eine große grafische Flexibilität aus“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bei der Farbgebung setzt DMAX weiterhin auf Schwarz, Weiß und Orange, das durch ein dunkles Grau sowie ein leuchtendes Grün ergänzt wird, die „harmonisch mit klaren Linien und prägnanten Overlays miteinander verschmelzen“.

„Unser Ziel ist es, der programmlichen Weiterentwicklung von DMAX den passenden Rahmen zu geben, der uns gleichzeitig genügend Spielraum in der saisonalen und eventbezogenen Kommunikation gibt“, so Eike Immisch, Senior Director Marketing & Communications bei Discovery Deutschland. „Das neue Design meistert diese Anforderungen perfekt und bietet immer wieder Überraschungen für unsere Zuschauer. Es ist klar und direkt in der Ansprache und unterstreicht mit seiner männlichen Ausrichtung unseren Markenkern ‚Echte Männerwelten‘.“

Einen Einblick in das neue Design gibt es hier.

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Loewe schließt die Pforten

Nach jahrelanger Krise stellt der insolvente Fernsehhersteller Loewe am Montag den Betrieb ein. Der Großteil der über 400 Mitarbeiter ist freigestellt und muss nicht zur Arbeit erscheinen. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Rüdiger Weiß verbleibt eine Kernmannschaft von zehn bis fünfzehn Mitarbeitern an Bord, die in den kommenden Monaten nach einem rettenden Investor suchen wird.

Eine der dringlichsten Aufgaben für den vorläufigen Insolvenzverwalter und den Loewe-Betriebsrat ist nun die Aushandlung eines Sozialplans für die Belegschaft. Weiß hofft, dies bis Mitte Juli abschließen zu können, wie der Bayreuther Rechtsanwalt am Wochenende sagte. Derzeit sind die Mitarbeiter zwar freigestellt und bekommen auch kein Gehalt mehr von Loewe, doch gekündigt worden ist bislang niemand. Findet sich kein Investor, könnten die Arbeitsverträge nach den Worten des vorläufigen Insolvenzverwalters längstens bis Ende Oktober gehalten werden.

Das Traditionsunternehmen befindet sich tief in den roten Zahlen. Um profitabel zu arbeiten, müsste Loewe 180 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, tatsächlich waren es 2018 nur 120 Millionen.

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Loewe wechselt in das Regelinsolvenzverfahren

Die Loewe Geschäftsführung hat sich in Abstimmung mit der Sachwaltung – auch aus haftungsrechtlichen Gründen – in der vergangenen Woche dazu entschlossen, den Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zurückzunehmen und in das Regelinsolvenzverfahren zu wechseln. Dies gab das Unternehmen am 25. Juni 2019 bekannt.

„Leider konnten wir, anders als bei unseren Kunden und Lieferanten, den für eine Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes erforderlichen Rückhalt in Form der Gewährung eines Massedarlehens bei unseren Sicherungsgläubigern nicht finden. Wir sind daher aus insolvenzrechtlichen Gründen zum Schutz unserer Gläubiger verpflichtet, den Geschäftsbetrieb voraussichtlich zum 01.07.2019 vorläufig bei geringster Kostenlast ruhend zu stellen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der initiierte Investorenprozess fortgesetzt werden kann“, betont der Vorsitzende der Loewe Geschäftsführung Dr. Ralf Vogt.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rüdiger Weiß, von der Kanzlei WallnerWeiß bestellt. Bis zum 01.07.2019 sind sowohl die Zahlungen der Löhne und Gehälter im Rahmen von Insolvenzgeld, wie auch die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes sichergestellt.

Die Geschäftsführung hat im Rahmen der Eigenverwaltung ein nachhaltiges Zukunftskonzept für die Loewe Gruppe erarbeitet, das sich auf die Kernkompetenzen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Produktdesign und R&D fokussiert. Dieses Zukunftskonzept ist auch Grundlage für den Investorenprozess. Es wurden neue Entwicklungs-Partnerschaften im Audio- und TV-Bereich aufgebaut. Die spezifischen Maßnahmen zur Stärkung des klassischen Fachhandelsgeschäftes werden weiter- entwickelt. Die Grundlagen für den Aufbau des Online- und Omni-Channel-Vertriebs wurden gelegt. Die weltweite Auslizenzierung der Marke für smarte Produkte wurde vorangetrieben. Gleichzeitig wurden die notwendigen Grundlagen für den Aufbau eines Fulfillment-Centers für Elektronik- und Softwarelösungen in Kronach geschaffen, das aus dem heutigen Produktionsbereich entwickelt wird.

„Wir haben sehr hohen positiven Zuspruch bei unseren Partnern auf Kunden- und Lieferantenseite erhalten. Unsere Partner haben uns für die Zukunft vollste Unterstützung zugesagt und diese in den letzten Wochen bereits unter Beweis gestellt“, so Ralf Vogt weiter. „Unabhängig von der Verfahrensart wird die Geschäftsführung auch im Regelverfahren den anstehenden Investorenprozess unterstützen und an der Umsetzung des beschriebenen Zukunftskonzeptes arbeiten“, so Dr. Ralf Vogt.

„Loewe wird weiterhin alles daransetzen, für unsere langjährigen Distributionspartner und Endkunden eine starke und überzeugende Marke zu bleiben, schnell wieder in die volle Lieferfähigkeit zurückzukehren und sich im Markt attraktiv zu positionieren“, so Peter Nortmann, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing. „Zudem werden wir zusammen mit Partnern beginnen, im internationalen Bereich die Stärken der Premiummarke Loewe über Lizenzgeschäfte mehr als bisher zu nutzen.“